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Kingdom ist ein kleines, feines Spiel mit angenehmer Pixel-Optik und ziemlich entspanntem Gameplay.

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Ende 2015 kam dieses Spiel heraus und zieht mich seitdem immer wieder in seinen Bann. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist da die Optik, welche ich als sehr angenehm zweckdienlich und hübsch empfinde. Außerdem ermöglichen die geringen Grafikansprüche auch das Spielen auf meinem alten, kleinen Office-Laptop. Dadurch war es manchmal eine meiner besten Optionen für eine kleine Arbeits-Pause oder unterwegs. Inzwischen habe ich einen etwas potenteren Laptop und trotzdem starte ich das Spiel immer noch.

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Damit komme ich auch schon zu den anderen Gründen. Fangen wir doch mit der Steuerung an. Diese kommt mit drei Tasten aus, egal ob ihr lieber mit dem Controller oder der Tastatur zockt. Ihr lauft links, ihr lauft rechts und ihr werft mit Münzen um euch – das ist alles.

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Das Gameplay lässt sich fast genauso beschreiben, wie die Steuerung: Links, Rechts, Münzen. Dabei bleibt Kingdom trotzdem durchweg fordernd. Es bekommt diese perfekte Mischung aus Entspannung und Herausforderung hin. Deswegen würde ich es schon jetzt als minimalistischen Klassiker bezeichnen (auch wegen seines zeitlosen Stils).

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Außerdem gibt es mittlerweile durch Kingdom: New Lands weitere Ziele. So versucht man immer wieder einige Münzen zu erübrigen, um ein Schiff bauen zu lassen, mit dem man dann auf einer anderen Insel neu anfangen kann. Ansonsten ist euer Ziel das Überleben eures Königreiches. Die ursprüngliche Fassung des Spiels wurde in Kingdom: Classic umbenannt.

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Falls ihr euch fragt was denn zum Untergang eures Reiches führen kann, dann lasst euch gesagt sein, dass es lästige, schwerer werdende Schergenhorden gibt. Diese versuchen gelegentlich nachts an euer Gold und eure Krone zu kommen. Falls ihr euch jedoch erfolgreich gegen die nächtlichen Angriffe erwähren könnt, eure Wirtschaft gut läuft und der Geldbeutel überquillt, dann fühlt ihr euch wie ein stolzer Herrscher. Aber manchmal flüchtet man dann doch gerne mit dem Schiff, bevor das Reich untergeht. Den Untertanen sagt man dann natürlich: “Ich bin nicht geflohen! Ich wollte nur wissen wo uns das Schiff hinbringt.”

Kingdom hat also, neben solchen Titeln wie Faster Than Light (FTL) oder Titan Souls, einen festen Platz unter meinen Wohlfühl-Gelegenheits-GoTo-Pixelgrafik-Spielen. Von mir gibt es deshalb jedenfalls eine klare Empfehlung, wenn man ohnehin auf derartige Games steht, nicht zu viel Nachdenken will (wie man es bei FTL müsste) und Fingerkrämpfe oder Wutanfälle vermeiden möchte (wie manchmal bei Titan Souls).

Bis bald,

Euer Felix.

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