Mein kleiner Uhrenwald

Heute stelle ich ein einzelnes Bild vor. Dafür erzähle ich darüber aber auch etwas mehr. Schaut auch gerne in meiner Bilder-Galerie vorbei, wenn ihr noch mehr sehen möchtet. Dort könnt ihr die Bilder größer und (meistens) mit den Details der Aufnahme ansehen (Kamera, Blende, Brennweite, Verschlusszeit).

Uhrenwald

Dieses Bild entstand im Rahmen meines Studiums. Es wird unter anderem als Teil einer Prüfung gewertet und ich schreibe diese Zeilen, bevor ich die dazugehörige Note erfahre. Also falls es euch nicht gefällt, dann sagt mir das bitte nicht, sonst bekomme ich noch nachträglich Prüfungsangst. Wir sollten ein Objekt möglichst gut in Szene setzen – quasi ein Bild mittels Fotografie und Nachbearbeitung erstellen, dass man in irgendeiner Weise als Werbefoto verwenden könnte. Darauf möchte ich allerdings nicht zu sehr eingehen. Stattdessen möchte ich euch lieber erzählen, dass ich Taschenuhren mag und wie dieses Bild entstanden ist. Die Idee ist an sich recht simpel. Die Umsetzung eigentlich auch (wenn auch etwas zeitaufwendig). Zuerst habe ich mir alle meine Taschenuhren genommen und bin mit ihnen ins hochschuleigene Fotolabor gefahren. Dort habe ich jede einzelne Uhr mehrfach aus verschiedenen Winkeln (hängend) vor einem Greenscreen fotografiert. Dann habe ich die Uhren per Photoshop ausgeschnitten, den Grünstich entfernt (bei so vielen spiegelnden Oberflächen war die Entstehung von Grünflächen schwer zu vermeiden) und sie nebeneinander angeordnet. Mit dem Radierer noch einige Unfeinheiten beseitigt, weiter hinten hängende (kleinere) Uhren mit Unschärfe versehen und teilweise die Farbtöne etwas angepasst. Tatsächlich besitze ich nicht so viele Taschenuhren, wie man auf dem Bild sieht – manche gibt es einfach mehrmals (deshalb die Fotos aus verschiedenen Winkeln). Kleiner Fun Fact: Eigentlich sollte eine andere Uhr im Vordergrund stehen, aber letztendlich entschied ich mich doch für die Uhr mit Vogel (Quatsch, das liegt gar nicht nur daran, dass das Bild von der anderen Uhr etwas verwackelt war!). Dann gab es noch ein paar Anpassung in Absprache mit meinen Professoren und heraus kam das fertige Bild! Wie fast immer, habe ich während der Erstellung ein paar Kleinigkeiten gelernt und würde es nicht genauso nochmal machen. Doch ich bin trotzdem sehr zufrieden und froh darüber, dass ich meine Idee umsetzen konnte.


Ich hoffe euch hat der kleine Einblick in mein Hobby gefallen. Vielleicht mögt ihr das Bild sogar. Falls ja (und auch wenn nicht), weitere Fotos sind schon auf dem Weg.

Bis bald,

Euer Felix.

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