Outlaw King

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Vielleicht fällt es einem nicht sofort auf, aber Outlaw King startet mit einer sehr angenehmen Plansequenz. Diese führt nicht nur die wichtigsten Charaktere ein, sondern setzt auch den Ton des Filmes – es geht um den Kampf. Den Kampf um die Freiheit der Schotten. Wen das direkt an den Film Braveheart erinnert, der liegt richtig. Denn Outlaw King kann man getrost dessen geistigen Nachfolger nennen. Ich kann vorweg nehmen, dass sich Outlaw King mit seinem Protagonisten Robert the Bruce initial nicht so stark in meinen Kopf gebrannt hat, wie William Wallace es schaffte. Doch erzählt der Film durchaus eine Geschichte, die eine würdige und sinnvolle Fortsetzung des schottischen Freiheitskampfes ist – und das auf eine spannende Weise.

Aus handwerklicher Sicht kann ich dem Film nichts vorwerfen. Er hält durch Schnittstil, Szenenaufbau und gelungene Bilder die Aufmerksamkeit über die volle Laufzeit – natürlich vorausgesetzt, dass man ein grundlegendes Interesse an eher blutigen und kampflastigen Historiendramas hat, die mit ganz interessanten Charakteren aufwarten. Hier und da kann man sicher auch ein paar Dinge bemängeln, doch diese lasse ich heute bewusst außen vor, da sie den Film für mich in keiner Weise beeinträchtigt haben.

Außerdem muss ich sagen, dass ich die Besetzung von Robert the Bruce wirklich gelungen finde. Chris Pine war in meinem Kopf zuvor eher als lockerer Teenie-Held verankert, beweist für mich aber dieses Mal eindeutig, dass mehr in ihm steckt, als ein junger Captain Kirk. Um ehrlich zu sein, habe ich erst nach dem Film realisiert, wem ich hier die letzten 2 Stunden durch die spannende Geschichte und den Kampf gefolgt bin – also hat es einfach gepasst.

Also wie ich schon sagte: Ich war wirklich gut unterhalten und es hat mich gefreut zu sehen, wie der schottische Freiheitskampf im Film fortgesetzt wurde. Ab sofort wird man vermutlich oft auch Outlaw King erwähnen, wenn man über Braveheart spricht. Meiner Meinung nach eine sehr gute Leistung.

In diesem Sinne: „FREEEEEIIIIHEEEEEEEIIIIT!“

Bis bald,

Euer Felix.

Bildquelle (für die Erstellung des Beitragsbildes): Screenshot aus dem Film

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