Jurassic World: Evolution

Auch als Podcast verfügbar.

Seit ich ein Kind war habe ich davon geträumt meinen eigenen Jurassic Park zu betreiben.

Ich war schon immer dino-begeistert und spielte oft und gerne mit meinen Plastikechsen, ging ins Museum und schaute mir den zweiten Teil von Jurassic Park immer wieder an. Leider entdeckte ich Jurassic Park: Operation Genesis erst, als dieses schon sehr in die Jahre gekommen war. Zwar probierte ich diesen geistigen Vorgänger von Jurassic World: Evolution irgendwann mal aus, aber er hielt mich nicht lange bei der Stange.

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Dann kam Jurassic World: Evolution. Nach meiner anfänglichen Skepsis, aufgrund der nicht wirklich erkennbaren Tiefe, zog es mich stundenlang in seinen Bann. Klar, allzu anstrengend, herausfordernd und management-lastig wird es nie – das muss es aber auch gar nicht. Sogar am PC steuere ich das Spiel am liebsten entspannt mit dem Controller und fühle mich dabei nie wirklich beeinträchtigt (und das bei einer Wirtschaftssimulation).

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Ich habe mich bei diesem Spiel selten so gefühlt, als ob ich ein strenger Manager und Planer bin, sondern eher, als ob ich den Park gerade selbst besuche, während ich ihn baue. Auch nach vielen Stunden im Spiel schaue ich mir meine Dinosaurier-Schöpfungen gerne und regelmäßig an, betäube die Ausbrecher und fahre mit dem Jeep umher. Vor allem, wenn es gerade nicht Probleme hagelt. Denn manchmal scheint auf einmal alles schief zu gehen. Wenn man diese schweren, hektischen Situationen dann aber überstanden hat, fühlt man sich umso erfolgreicher. Es war ja schließlich auch meine eigene Idee 20 Velociraptoren im Park zur Schau zu stellen (auch wenn diese natürlich nur durch eine überraschende Sabotage-Aktion frei kamen).

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Irgendwann kam zwar auch in mir der Wunsch nach etwas mehr Komplexität und End-Game-Content hoch, doch irgendwie starte ich das Spiel trotzdem gelegentlich und verbringe ein paar schöne Stunden auf der Inselkette. Denn letztendlich kann man immer etwas verbessern oder neu schaffen, Dinos ausbrüten oder gegeneinander antreten lassen.

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Die Missionen sind meistens ganz in Ordnung. Sie stechen nicht positiv heraus, fallen aber auch nicht weiter negativ auf. Sie ergänzen das Spiel einfach sinnvoll. Was das Spiel ebenfalls sinnvoll ergänzt hätte, wäre eventuell ein Tag-Nacht-Wechsel. Denn so wie es derzeit ist, haben wir genau eine Insel auf der ständig Nacht herrscht („Winter is here.“) und ansonsten dauerhaft sonnige Paradiesinseln.

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Mein Fazit? Dino-Liebhaber und Freunde seichterer Park-Simulatoren werden wohl ihren Spaß haben. Sollte man jedoch zu viel Tiefgang im Gameplay erwartet, dann wird man vermutlich bitterlich enttäuscht. Wenn Frontier Developments jetzt noch Content und Verbesserungen nachreicht, dann könnte Jurassic World: Evolution ein kleiner Klassiker werden. Mein Dino-Hunger ist hier auf jeden Fall mit dieser leckeren Gaming-Ziege gestillt worden.

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Bis bald,

Euer Felix.

2 Gedanken zu “Jurassic World: Evolution

  1. Schöne Rezension ^^
    Ich selbst zocke eig gar nicht, würde aber einmal tierisch angesteckt und war in einem Simcity Fieber 😅
    Doch ich muss gestehen dass ich irgendwann etwas resigniert war, weil ich plötzlich etwas Sinn in der ganzen Sache vermisst habe 😅
    Doch mein Freund zockt sehr gerne und hatte auch das hier im Auge, hat aber leider keinen PC über den er spielen könnte, ist deshalb abgeneigt, da er solche Wirtschaftssimulationen nicht gern über Controller spielt. Da du das eben selbst angesprochen hast, dass es sich dennoch entspannt spielen lässt, wollte ich mal fragen, ob es daran liegt, dass du generell sowas gerne über Controller spielst, oder ob es anders aufgebaut ist und sich deshalb leichter zockt. Vllt schenke ich es ihm nämlich doch zum Geburtstag, denn ich glaube, von dem game könnte ich auch profitieren 😉😅
    Ich danke dir schonmal 😉
    Liebe Grüße ☺

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    • Cool, dass dir meine Gedanken geholfen und gefallen haben. :‘)

      Da hast du ein Problem angesprochen, dass leider viele Simulatoren haben. JW: Evolution ist da keine Ausnahme. Aber man muss ja nicht jedes Spiel ewig spielen. Es macht auf jeden Fall eine ganze Weile Spaß. :‘)

      Also ich spiele Simulatoren eher mit Maus und Tastatur – die meisten Simulatoren/Strategiespiele/Aufbauspiele unterstützen am PC nämlich keine Controllersteuerung. Wenn doch, dann ist diese meist eher dürftig. Hier empfand ich es umgekehrt: Maus und Tastatur eher hakelig und Controller sehr flüssig.
      Letztendlich kommt es hier aber dann doch auf die Person an. Da es allerdings keine knallharte Simulation ist, wird dein Freund bestimmt Spaß haben – vorrausgesetzt er mag Dinosaurier. ^^

      MfG,
      Felix. :‘)

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